Drehen ist ein gängiges Metallbearbeitungsverfahren und findet breite Anwendung im Maschinenbau. Es dient hauptsächlich der Bearbeitung rotationssymmetrischer Metallteile wie Wellen, Zahnräder, Gewinde usw. Der Drehprozess ist komplex, doch durch eine durchdachte Konstruktion und Bedienung lassen sich präzise gefertigte Metallteile herstellen. Dieser Artikel bietet Ihnen eine detaillierte Analyse des Drehprozesses.
Drehwerkstoffe:
Die üblicherweise auf Drehmaschinen bearbeiteten Werkstoffe sind leicht zu bearbeitender Stahl und Kupfer, die einen hohen Schwefel- und Phosphorgehalt aufweisen. Schwefel und Mangan liegen in Stahl als Mangansulfid vor, welches in der modernen Drehbearbeitung häufig zum Einsatz kommt. Aluminiumlegierungen besitzen eine deutlich geringere Dichte als Eisen und Stahl, lassen sich leicht auf Drehmaschinen bearbeiten, sind gut formbar und weisen ein deutlich reduziertes Produktgewicht auf. Dies verkürzt die Bearbeitungszeiten erheblich, und die Kostensenkung macht Aluminiumlegierungen zum bevorzugten Werkstoff in der Luftfahrtindustrie.
Drehbearbeitungsprozess:
1. Prozessvorbereitung.
Vor dem Drehen muss zunächst eine Prozessvorbereitung durchgeführt werden. Diese umfasst im Wesentlichen folgende Aspekte:
(1) Ermitteln Sie die Zuschnitte, Zeichnungen und technischen Anforderungen der bearbeiteten Teile und verstehen Sie die Größe, Form, das Material und sonstige Informationen der Teile.
(2) Wählen Sie geeignete Schneidwerkzeuge, Messwerkzeuge und Vorrichtungen, um die Schneidleistung und Haltbarkeit der Schneidwerkzeuge zu gewährleisten.
(3) Ermitteln Sie die Bearbeitungsreihenfolge und den Werkzeugweg, um die Bearbeitungszeit zu verkürzen und die Bearbeitungsqualität zu verbessern.
2. Werkstück einspannen: Spannen Sie das zu bearbeitende Werkstück auf der Drehmaschine ein. Achten Sie darauf, dass die Achse des Werkstücks mit der Achse der Drehspindel übereinstimmt und die Spannkraft ausreichend ist. Achten Sie beim Einspannen auf die Auswuchtung des Werkstücks, um Vibrationen während der Bearbeitung zu vermeiden.
3. Werkzeug einstellen: Passen Sie die Schnittparameter des Werkzeugs, wie z. B. Werkzeugvorschublänge, Werkzeugspitzenwinkel, Werkzeuggeschwindigkeit usw., an die Größe und das Material der zu bearbeitenden Teile an. Achten Sie gleichzeitig auf die Schärfe des Werkzeugs, um die Bearbeitungsqualität zu verbessern.
4. Drehbearbeitung. Die Drehbearbeitung umfasst im Wesentlichen die folgenden Schritte:
(1) Schruppen: Verwenden Sie eine größere Schnitttiefe und eine höhere Werkzeugdrehzahl für die Vorbearbeitung, um das Rohmaterial schnell von der Werkstückoberfläche abzutragen.
(2) Vorschlichtdrehen: Die Schnitttiefe verringern, die Werkzeuggeschwindigkeit erhöhen und dafür sorgen, dass die Werkstückoberfläche die vorgegebene Größe und Glätte erreicht.
(3) Fertigdrehen: Die Schnitttiefe weiter verringern, die Werkzeuggeschwindigkeit reduzieren und die Maßgenauigkeit und Ebenheit des Werkstücks verbessern.
(4) Polieren: Verwenden Sie eine geringere Schnitttiefe und eine langsamere Werkzeuggeschwindigkeit, um die Glätte der Werkstückoberfläche weiter zu verbessern.
5. Prüfung und Nachbearbeitung: Nach Abschluss des Drehprozesses muss das Werkstück geprüft werden, um sicherzustellen, dass die Bearbeitungsqualität den technischen Anforderungen entspricht. Die Prüfung umfasst Größe, Form, Oberflächenbeschaffenheit usw. Werden Mängel festgestellt, die die Norm überschreiten, müssen diese behoben werden.
6. Teileentladung: Die qualifizierten Teile werden von der Drehmaschine zur Weiterverarbeitung oder zur Abnahme des fertigen Produkts entladen.
Charakteristika der Drehbearbeitung
1. Hohe Präzision: Durch die genaue Steuerung der Schnittparameter können beim Drehen hohe Maßgenauigkeitsanforderungen erfüllt werden.
2. Hohe Effizienz: Die Schnittgeschwindigkeit der Drehmaschine ist relativ hoch, was die Bearbeitungseffizienz erheblich steigern kann.
3. Automatisierung: Mit der Weiterentwicklung der Technologie kann die Drehbearbeitung eine automatisierte Produktion ermöglichen und die Produktionseffizienz sowie die Produktqualität verbessern.
4. Breites Anwendungsgebiet: Das Drehen eignet sich zur Bearbeitung von Teilen aus verschiedenen Werkstoffen, wie z. B. Stahl, Gusseisen, Nichteisenmetallen usw.
Veröffentlichungsdatum: 24. Mai 2024
